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3.900 Beschäftigte haben die 18 Fragen beantwortet

90 Prozent wünschen sich ein bundeseinheitliches Rahmengesetz.

 

 

Rund 3.900 (!) Beschäftigte in Österreichs Kindergärten und Horten haben bei der Online-Umfrage der younion _ Die Daseinsgewerkschaft mitgemacht und alle Fragen zur aktuellen Situation an ihrem Arbeitsplatz beantwortet.

„Es ist enorm, wie viele sich unserer KollegInnen für die 18 Fragen Zeit genommen haben. Es ist aber auch ein klares Zeichen dafür, dass in den Kindergärten und Horten regelrecht der Hut brennt“, sagt Christa Hörmann, Bundesfrauenvorsitzende der younion _ Die Daseinsgewerkschaft.

Ein großer Teil der Angst und der Ungewissheit ist auf einen Systemfehler zurückzuführen. Denn Kindergärten und Horte werden völlig dezentral verwaltet. Das hat in der jetzigen Krise dazu geführt, dass jeder Bürgermeister, beziehungsweise jede Gemeinde oder Stadt, ganz eigene Corona-Regeln aufgestellt hat. „Dementsprechend groß ist das Chaos“, berichtet Judith Hintermeier, selbst Pädagogin und Bundesfrauenreferentin in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft.

So geben zum Beispiel nur rund die Hälfte der KollegInnen in den Bundesländern an, dass die Kinder bereits am Eingang dem Personal übergeben werden, in Wien sind es 85 Prozent.

Auch in anderen Fragen unterscheiden sich die einzelnen Bundesländer. Während sich in Wien 64 Prozent gut von ihrer ArbeitgeberIn informiert fühlen, sind es in den anderen Ländern nur 49 Prozent. Vor allem Niederösterreich, Tirol, Salzburg und das Burgenland schneiden bei dieser Frage mit mehr Nein als Ja-Stimmen schlecht ab.

Einen leichten Unterschied gibt es auch bei der Antwort auf die Frage, ob die KollegInnen Angst vor Ansteckung haben. Während es in Wien knapp 69 Prozent sind, liegt die Zahl in den anderen Bundesländern bei 60 Prozent (Durchschnitt insgesamt: 64 Prozent).

Praktisch keinen Unterschied in den einzelnen Bundesländern gibt es bei der Frage, ob ein bundeseinheitliches Rahmengsetz gewünscht wird, dass zum Beispiel die Gruppengröße regelt. Gleich 90 Prozent haben mit Ja geantwortet.

Judith Hintermeier: „Damit wird unsere langjährige Forderung noch einmal imposant unterstrichen. Die Bundesregierung muss beim Thema Elementarpädagogik und Horte jetzt endlich Verantwortung zeigen und klare Regeln für alle aufstellen. Es kann nicht sein, dass es alle paar Kilometer andere Bestimmungen gibt. Und es muss selbstverständlich sein, dass Bestimmungen sozialpartnerschaftlich ausverhandelt werden.“

 

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