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Übergabe der Unterschriften Übergabe der Unterschriften
Kinder in Kindergarten Hauptaufgabe sind die Kinder
Putzen der Lampe Aber "nebenbei" putzt Susanne Mandl ...
Bereitet die Jause zu ... Dann richtet sie Jause her ...
Räumt das Geschirr weg ... Macht das Geschirr ...
Waschmaschine befüllen Und kümmert sich um die Schmutzwäsche

Wir warten auf Verhandlungen

Mit unserer Kampagne "Herz braucht mehr" kämpfen wir für Niederösterreichs KinderbetreuerInnen. 15.000 Unterschriften unterstützen uns!

In den vergangenen Jahren ist der Arbeitsdruck auf die rund 3.000 KinderbetreuerInnen in Niederösterreich enorm gestiegen. Sie mussten immer mehr Aufgaben übernehmen. 

Mit unserer Kampagne "Herz braucht mehr" fordern wir für Niederösterreichs KinderbetreuerInnen daher:

  • Qualitative und quantitative Verbesserung der Ausbildung
  • Schaffung von Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten
  • Schaffung eines klaren Berufsbildes
  • Bezahlung, die den Anforderungen auch gerecht wird

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, baten wir auch um Unterschriften.

Viele erklärten sich sofort solidarisch, als sie von dem enormen Aufgabengebiet der KinderbetreuerInnen hörten. Einigen war auch gar nicht bewusst, dass es überhaupt einen Unterschied zwischen den PädagogInnen und KinderbetreuerInnen gibt.

"Das Endergebnis von mehr als 15.000 Unterschriften ist enorm", sagt Kampagnen-Leiter und younion-Landesvorsitzender Christian Pandion. Und er gibt auch ein Versprechen: "Ich werde alles dafür tun, dass diese Stimmen auch gehört werden! Sie sind ein klares Zeichen für die Solidarität zu der Berufsgruppe der KinderbetreuerInnen."

Am 10. Oktober 2017 übergaben wir die Unterschriften der Niederösterreichischen Landesregierung. "Ich gehe davon aus, dass es Verhandlungen geben wird“, sagte Landesrätin Barbara Schwarz.

Wann die Verhandlungen beginnen, ist noch unklar. Christian Pandion: "KinderbetreuerInnen geben jeden Tag so viel Herz! Es ist Zeit, dass wir auch etwas zurückgeben!"

Der Arbeitsalltag

Um einen kurzen Einblick in den Arbeitsalltag von KinderbetreuerInnen zu geben, haben wir Susanne Mandl einen Tag lang begeleitet. Gleich zu Dienstbeginn um 7.30 Uhr in der Früh werden die ersten Kinder von ihr in Empfang genommen und getröstet, wenn sie traurig sind. Sind alle da, spielt Susanne Mandl mit der Gruppe.
Dann ist Zeit die Jause zu machen und anschließend den Boden zu wischen. Auch danach braucht die Pädagogin wieder Unterstützung.

Nach den Vorbereitungen auf das Mittagessen geht es mit dem Putzen weiter. Es gilt nicht nur den Gruppenraum, sondern auch den Waschraum, die Toiletten und den Wickelraum wieder sauber zu bekommen.
Schnell noch eine Ladung 
Wäsche in die Maschine stecken und dann zurück zu den Kindern. Mit ihnen verbringt Susanne Mandl die meiste Zeit. Schließlich ist der Kindergarten die erste Bildungseinrichtung, die die Kleinen besuchen.
Zum Abschied wird Susanne Mandl von einigen Kinder gedrückt. „Bis morgen“, flüstert sie ihnen zu.

800 Euro Pension

Susanne Mandl ist seit 23 Jahren Kinderbetreuerin in St. Pölten. Sie hat einen enormen Wandel miterlebt. Die Gemeindebedienstete: „Wir haben mittlerweile viele Nationen in unserem Haus. Das hat auch zu einem Wandel der Werte geführt. Außerdem ist die Erziehung der Kinder durch die Eltern anders geworden.“ - Verändert haben sich aber auch die Anforderungen an die KinderbetreuerInnen. Mandl: „Das Arbeitspensum wird immer mehr, dafür die Zeit immer weniger.“ Susanne Mandl hat ausgerechnet, was sie demnächst an Pension erhält: rund € 800.
   
Christian Pandion:„Ich lade die hohe Politik ein, sich die tatsächliche Lebenssituation vieler KinderbetreuerInnen anzusehen. Wir sind vor Ort und kennen das Leben.“

So wie das von Kinderbetreuerin Barbara Köllnböck. Sie geht nebenbei zum Heurigen arbeiten, damit sie sich ihr Leben finanzieren kann. Ihr Video:

 

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