Rechtliche Einigung bringt Fakten statt Foulspiel
younion setzt sich gegen Behauptungen des Vereins „VdF“ durch
In einem aktuellen gerichtlichen Vergleich zwischen der younion-Sportgewerkschaft (ÖGB) und dem Verein „VdF“ wurde eindeutig festgelegt, dass zahlreiche Aussagen der „VdF“, welche die younion-Sportgewerkschaft im gerichtlichen Verfahren als unwahr und rufschädigend geltend gemacht hatte, künftig von der „VdF“ zu unterlassen und von der Website www.vdf.at mit einer entsprechenden Erklärung zu entfernen sind. Die Unterlassungsverpflichtungen treffen den Verein „VdF – Die Spielervereinigung“, den Verein „Vereinigung der Fußballer“ sowie Gernot Baumgartner, LL.M., persönlich.
Das betrifft vor allem Aussagen über:
- die angebliche Gründungsgeschichte des Vereins „VdF“ im gewerkschaftlichen Kontext,
- eine behauptete jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem ÖGB,
- die Zuschreibung zentraler arbeitsrechtlicher Erfolge wie des Abschlusses des Kollektivvertrags
- sowie weitere angebliche Leistungen für die Gruppe der Fußballspieler:innen.
Solche und ähnliche Aussagen dürfen ab sofort weder öffentlich noch gegenüber Spieler:innen, Vereinen oder Verbänden wiederholt werden.
Thomas Pichlmann, Teamleiter der Fußballsektion innerhalb der Sportgewerkschaft: „Diese rechtliche Einigung schafft Klarheit, dass wichtige Erfolge bei der Vertretung der Interessen der Fußballspieler:innen nicht von der „VdF“ erreicht wurden, sondern vom ÖGB. Die younion-Sportgewerkschaft wird auch weiterhin die relevanten Belange der Fußballspieler:innen vertreten, wozu auch die Weiterentwicklung des Kollektivvertrages , der bewährte Rechtsschutz und das younion-Proficamp gehören.“
Weiters im Vergleich festgehalten: Der Kostenbeitrag der „VdF“ wird von der younion-Sportgewerkschaft in eine Spende an den Verein „SPIELERSPASS – Daheim im Verein“ umgewandelt.
Thomas Pichlmann: „Der Fußball profitiert nicht nur durch mehr Wahrheit und Transparenz, sondern auch durch Geld, zu dessen Zahlung sich der Verein „VdF“ verpflichtet hat.“
Die younion-Sportgewerkschaft steht für eine starke, unabhängige, seriöse und rechtlich abgesicherte Interessenvertretung im österreichischen Fußball. Nur so sind nachhaltige Verbesserungen und echte Sicherheit für die Beschäftigten im Sport möglich.