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Markus Wörgötter

Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum

Was tun mit den Überbleibseln des Nationalsozialismus? Gehören sie in ein Museum? Sollten sie entsorgt werden? Ist es vertretbar, sie am Flohmarkt oder im Internet zu verkaufen? Was ist Erinnerung, was Verklärung und was gar Wiederbetätigung?

Objekte mit Bezug zum Nationalsozialismus werden an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zusammenhängen entdeckt – ob im eigenen Keller, auf Flohmärkten oder einem Online-Portal, im Nachlass von Verwandten oder gar im Müll. Auch wenn die eigene Familiengeschichte nicht mit dem Nationalsozialismus verstrickt ist, lösen solche Funde Gefühle zwischen Scham, Abgrenzung und Faszination aus. Die Ausstellung „Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum“ fragt nach der gesellschaftlichen Verantwortung im Umgang mit Relikten des Nationalsozialismus und setzt sich damit auseinander, wie diese Dinge das demokratische Bewusstsein in der Gegenwart stärken können.

Termin: 25.5.2022
Ort: Haus der Geschichte Österreich, Neue Burg – Heldenplatz
Treffpunkt: Im Mezzanin des Gebäudes im Foyer des Museums
Kosten: Eintritt frei
Anmeldung unter bildung@younion.at