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"Energiepreisdeckel längst überfällig!"

younion-Vorsitzender Christian Meidlinger zur Energie-Krise

Die Energiekrise wird durch die Jahresabrechnungen nun für immer mehr Haushalte deutlich spürbar. Die Nachzahlungen und die Teilbeträge für das kommende Jahr können sich immer weniger Menschen leisten.

„Die Regierung muss sofort handeln! Der Vorschlag eines Energiepreisdeckels für Haushalte liegt schon längst am Tisch. Die EU hat nichts dagegen und immer mehr Landeshauptfrauen- und männer auch nicht. Spanien und Portugal haben es schon vorgemacht, also wo ist das Problem in Österreich?“, sagt Christian Meidlinger, Vorsitzender der younion _ Die Daseinsgewerkschaft.

Und weiter: „Die EU hat übrigens auch andere Maßnahmen erlaubt, um den Menschen zu helfen. Aber was macht die Bundesregierung? Sie vergibt komplizierte Einmalzahlungen, mit einem enormen bürokratischen Aufwand.“

Gestützt wird die Forderung nach einem Energiepreisdeckel von der „Preise runter!“-Umfrage des ÖGB, die zwischen dem 8. Und 22. Juni durchgeführt wurde. Rund 15.400 Menschen nahmen daran teil.

Am meisten gespürt wird die Teuerung in den Bereichen Mobilität, Energie und Lebensmittel. Fast neun von zehn Befragte sind von den Preissteigerungen im Energiebereich betroffen, acht von zehn sind es bei Sprit und öffentlichem Verkehr und bei Lebensmitteln.

9 von 10 Befragten wünschen sich einen Preisdeckel bei Strom und Gas.