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@yunier_cobas

Da brennt da Huat!

Unter dem Motto „Da brennt da Huat“ hat die Bundesfrauenabteilung in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft die Öffentlichkeit über die schlechten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und in der Elementarpädagogik informiert.

„In beiden Berufszweigen ist ein hoher Frauenanteil beschäftigt. Frauen arbeiten oftmals unterbezahlt, beziehungsweise mehr als vereinbart. Das zeigt auch der Equal Pay Day auf, also jener Tag, ab dem Frauen statistisch gesehen bis zum Jahresende gratis arbeiten. Heuer ist das österreichweit der 30. Oktober“, sagt Christa Hörmann, Bundesfrauenvorsitzende in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft.

Sabine Slimar-Weißmann aus der Frauenabteilung ergänzt: „Corona hat die Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen nochmals verschärft und mehr als verdeutlicht, dass hier Schwerstarbeit geleistet wird! Der Zugang zur Schwerarbeitspension ist für Gesundheitsberufe aber schwer zu erreichen, abermals trifft es überwiegend Frauen. Wo ist die längst überfällige Novellierung der Schwerarbeitsverordnung?!“

Die Bundesfrauenabteilung fordert:

  • Uneingeschränkte Anerkennung der Schwerarbeit für Gesundheitsberufe
  • Einheitliches Bundesrahmengesetz für Kinderbildungseinrichtungen in ganz Österreich
  • Ausbau der Ausbildungsplätze
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen
  • Verlässliche Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Judith Hintermeier, Bundesfrauenreferentin: „Die Bundesregierung muss endlich in die Gänge kommen. Es herrscht bereits Personalmangel, den die Beschäftigten ausgleichen müssen. Das führt allerdings zu einer Überlastung und das wiederrum zu noch mehr Abgängen. Vier von zehn Beschäftigten denken mindestens einmal im Monat über den Berufsausstieg nach. Die Bundesregierung muss endlich handeln, denn der Huat brennt!“