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Starke Trainingswoche mit Remis gegen Rapid II

younion-Team auf Augenhöhe mit Zweitligisten – intensives Mannschaftstraining zeigt Wirkung

Es war eine starke Trainingswoche des younion Proficamps mit einem echten Härtetest am Dienstag. Gegen Rapid II zeigte das younion-Team über 90 Minuten eine überzeugende Leistung und erreichte ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden.

Für die Spieler war die Partie ein weitere Möglichkeit, um nachintensiven Einheiten im Mannschaftstraining gegen einen Zweitligisten zu zeigen, wie gut sie mittlerweile körperlich und spielerisch in Form sind.

Cheftrainer Emin Sulimani setzte zu Beginn auf ein 4-4-2.

Tor: Jonas Überbacher

Verteidigung: David Bumberger, Jonathan Scherzer, Christopher Cvetko, Lukas Sulzbacher

Mittelfeld: Mikołaj Sawicki, Tolga Günes, Marcel Schantl, Dominik Reiter

Sturm: Paul Mensah, Arbnor Prenqi

Überbacher hält stark – Sawicki trifft zur Führung

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Rapid II hatte zunächst die etwas besseren Möglichkeiten, doch Jonas Überbacher präsentierte sich im Tor des younion-Teams äußerst souverän. Bei der besten Rapid-Chance verhinderte er mit einer herausragenden Parade einen Rückstand.

Mit zunehmender Spieldauer fand das younion-Team besser in die Begegnung. Die Führung entstand schließlich genau in einer Phase, in der Rapid offensiv Druck machte: Unser Team gewann in der 37. Minute nach einem Angriff der Hütteldorfer den zweiten Ball und schaltete schnell um. Der Konter lief über die linke Seite. David Bumberger ging bis zur Grundlinie und legte den Ball mit einem präzisen Querpass in den Rückraum. Dort kam Mikołaj Sawicki zum Abschluss und verwertete mit einem gezielten Schuss zum 1-0.

Alle Kaderspieler bekommen Spielzeit

Wie vor dem Spiel vereinbart, wechselte Sulimani zur Halbzeit: Armin Gremsl kam für den starken Überbacher ins Tor. Außerdem ersetzte Luca Kronberger Arbnor Prenqi.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das younion-Team gefährlich. Besonders Dominik Reiter war über die gesamte Partie enorm aktiv und auffällig. Mit viel Laufarbeit, Tempo und Zug zum Tor sorgte er immer wieder für Probleme in der Rapid-Defensive und hatte kurz nach der Pause die große Möglichkeit auf das 2:0. 

In der 55. Minute kam Moussa Sylla für Tolga Günes.

Auch Rapid nutzt Umschaltmoment

Der Ausgleich fiel schließlich ebenfalls nach einem schnellen Umschaltmoment. Das younion-Team war auf das zweite Tor aus, stand dabei einmal nicht kompakt genug und Rapid nutzte den entstandenen Raum zum 1:1.

Thomas Hinum ärgerte sich über die Entstehung des Gegentreffers: „Völlig unnötig, dass wir da in einen Konter laufen. Unsere Jungs hatten Lust, ein zweites Tor zu machen, und haben dann einmal nicht aufgepasst.“

In der 65. Minute brachte der Cheftrainer mit Houssem Fatoum und Yunus Karakaya zwei weitere neue Spieler für Sawicki und Schantl.

Defensive hält dem Rapid-Druck stand

In der Schlussphase erhöhte Rapid noch einmal den Druck und suchte den Siegtreffer. Die Defensive des younion-Teams blieb jedoch stabil, verteidigte konzentriert und ließ gegen die Hütteldorfer, die Woche für Woche im Profibetrieb der 2. Liga gefordert sind, nur wenig zu. 

Auf der anderen Seite gab sich auch das younion-Team mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Allen voran Dominik Reiter arbeitete bis zum Schlusspfiff, suchte immer wieder den Weg nach vorne und versuchte, die Partie noch zugunsten des Proficamp-Teams zu entscheiden.

Am Ende blieb es beim 1:1 – ein Ergebnis, das dem Spielverlauf entsprach.

„Wir waren gegen einen Zweitligisten, über 90 Minuten auf Augenhöhe. Für mich ist besonders wichtig zu sehen, dass alle Jungs körperlich in der Lage sind, 90 Minuten auf diesem Niveau zu gehen. Die Trainingsarbeit der vergangenen Wochen macht sich deutlich bemerkbar und die Spieler sind bereit für ihre nächste Aufgabe“, sagt Emin Sulimani.

Gerade das intensive Mannschaftstraining des younion Proficamps zeigt damit weiter seine Wirkung. Die Spieler können nicht nur individuell an ihrer Fitness arbeiten, sondern trainieren täglich in einem professionellen Mannschaftsumfeld. Die Partie gegen Rapid II bestätigte, dass sie auch unter Wettkampfbedingungen körperlich und spielerisch bereit sind.

Viel Rapid-Prominenz am Spielfeldrand

Dass das Testspiel auch für mögliche nächste Karriereschritte interessant war, zeigte der Blick an den Spielfeldrand. Mit Rapid-Geschäftsführer Sport Markus Katzer, Talentemanager Martin Hiden, René Gartler und dem ehemaligen Rapid-Kapitän und heutigen Akademie-Stürmertrainer Guido Burgstaller verfolgten gleich mehrere Rapid-Verantwortliche die Begegnung live.

Für younion-Fußballgewerkschafter Stephan Auer war das Spiel deshalb auch abseits des Ergebnisses wertvoll: „Ein großes Dankeschön an Rapid für die Möglichkeit, dieses Testspiel zu absolvieren. Für unsere Spieler sind Begegnungen auf diesem Niveau enorm wichtig. Sie können sich mit einer starken Mannschaft messen, Spielpraxis sammeln und gleichzeitig zeigen, dass sie bereit für die nächste sportliche Aufgabe sind.“