Rekordteilnehmerzahl
zum Start des younion Proficamps
Mit einer Rekordteilnehmerzahl ist am Montag das diesjährige younion Proficamp am ÖFB Campus in der Seestadt gestartet. Insgesamt 20 Spieler:innen nutzen die Möglichkeit, sich unter professionellen Bedingungen auf ihren nächsten Karriereschritt vorzubereiten.
Während die internationale Fußballwelt ihre Blicke aktuell auf Nordamerika richtet, wo die besten Teams der Welt um den Titel bei der Weltmeisterschaft spielen, steht am ÖFB Campus in der Seestadt für die Teilnehmer:innen ein andere Aufgabe an: der Kampf um die nächste Chance im Profifußball. Für die Spielerinnen und Spieler des younion Proficamps zählen in den kommenden Wochen Trainingseinheiten und die tägliche Arbeit im Mannschaftsverband – mit dem Ziel, sich für Vereine im In- und Ausland zu empfehlen.
Mit dabei sind Alisa Ziletkina, Natascha Wurm, Christopher Cvetko, David Oberbauer, Jürgen Huber, Julian Turi, Armand Smrcka, Deni Alar, Raul Marte, Jason Sprinzer, David Bumberger, Niklas Alozie, Martin Kreuzriegler, Arbnor Prenqi, Angelo Gattermayer, Amir Abdijanovic sowie die Torhüter Mario Zocher, Nico Grubor, Benedikt Huber und Thomas Turner. Betreut werden die Schlussmänner von Tormanntrainer Marc Lamberger.
„Die Rekordteilnehmerzahl zeigt, welchen Stellenwert das Proficamp mittlerweile im österreichischen Fußball hat. Unser Ziel ist es, Spielerinnen und Spielern in einer schwierigen Phase ihrer Karriere professionelle Unterstützung zu bieten. Mit dem ÖFB Campus und unserem Trainerteam haben wir dafür heuer optimale Voraussetzungen geschaffen. Wir erwarten in den kommenden sechs Wochen noch viele weitere Teilnehmer:innen.“ freut sich Fußballgewerkschafter Stephan Auer über das große Interesse.
Im Mittelpunkt des Proficamps steht auch heuer wieder das tägliche Arbeiten im Mannschaftsverband. Gerade für vereinslose Spielerinnen und Spieler ist diese Möglichkeit besonders wertvoll. Während individuelles Training wichtige Grundlagen schafft, lassen sich viele Aspekte des modernen Fußballs nur im Team trainieren. Spielrhythmus, Abstimmung mit Mitspielern, taktische Abläufe, Kommunikation und Wettkampfsituationen können im Mannschaftstraining wesentlich realistischer vermittelt werden.
Cheftrainer Emin Sulimani sieht darin einen entscheidenden Vorteil des Proficamps: „Trainieren in Mannschaftsstärke macht den Unterschied aus. Die Spieler können hier nicht nur ihre körperliche Fitness verbessern, sondern täglich in einer großen Gruppe arbeiten. Viele Abläufe, die man im Fußball braucht, lassen sich alleine einfach nicht trainieren. Außerdem macht es mehr Spaß. Unser Ziel ist es, die Teilnehmer körperlich und mental so vorzubereiten, dass sie bei ihrem nächsten Verein sofort anschlussfähig sind.“
Besonders wichtig ist Sulimani dabei der individuelle Zugang zu jedem einzelnen Teilnehmer: „Jeder Spieler bringt eine andere Geschichte und andere Voraussetzungen mit. Deshalb setzen wir auf viel Kommunikation und versuchen, auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen. Wer bereit ist, alles für seine Karriere zu investieren, bekommt hier die bestmöglichen Rahmenbedingungen.“
Neben der sportlichen Vorbereitung ist auch die berufliche Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Proficamps. Mit KADA – Sport mit Perspektive steht den Teilnehmern erneut ein langjähriger Partner zur Seite. Im Rahmen eines Vortrags erklärte Nik Berger, wie wichtig es für Leistungssportler ist, sich frühzeitig ein zweites Standbein aufzubauen: „Auch wenn die Karriere für die meisten Teilnehmer noch viele Jahre weitergehen soll, ist es wichtig, sich rechtzeitig mit Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen, um langfristig abgesichert zu sein. KADA unterstützt die Spieler dabei mit individueller Beratung und Begleitung bei der Planung ihrer beruflichen Zukunft.“ erklärt Berger.
Das younion Proficamp läuft noch bis Ende Juli. Die Bilanz der vergangenen Jahre zeigt den Erfolg des Projekts: Rund drei Viertel der Teilnehmer fanden bereits kurz nach dem Camp einen neuen Verein, nach der darauffolgenden Wintertransferperiode waren es mehr als 80 Prozent