Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie unter den Algemeinen Nutzunsbedingungen. Allgemeine Nutzungsbedingungen
younion Steiermark

ARGE warnt vor Qualitätsverlust und fordert völligen Neustart

Ein klares „Nein“ kommt von der ARGE Kinderbildung und -betreuung zum Entwurf des neuen Kinderbetreuungsgesetzes: Angesichts der umfassenden „Mängel- und Kritikliste“ wird eine völlige Neuausarbeitung eingefordert mit Einbindung der Betroffenen und somit unter Berücksichtigung der stetig steigenden Herausforderungen in der Praxis.

Bei dem vorliegenden Entwurf zum Steiermärkischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz 2018 handelt es sich um eine reine Verschlechterung. Der Bildungsrahmenplan wäre unter diesen Gesichtspunkten nicht umsetzbar, es droht somit ein massiver Qualitätsverlust! Für Anita Ledinski und Brigitte Schwarz-Stine, die beiden Sprecherinnen der ARGE Kinderbildung- und -betreuung, ist das, was derzeit als Gesetzesvorschlag am Tisch liegt, unannehmbar.

Insgesamt liegen bei der ARGE hunderte kritisch-negative Rückmeldungen aus Kinderbe-treuungseinrichtungen aus der ganzen Steiermark auf. „Der Entwurf berücksichtigt in keiner Weise die stetig steigenden Herausforderungen, denen sich unsere Kolleginnen zu stellen haben, sondern verschlechtert auch noch die derzeitigen Bedingungen. Statt zum Beispiel die Gruppengrößen zu senken, werden jene in den Horten sogar noch von 20 auf 25 erhöht“, ist Ledinski entsetzt.
„Was es braucht, ist mehr Personal, bessere Rahmenbedingungen und eine moderne Aus-stattung. Denn man kann seitens des Landes nicht allen Ernstes verlangen, dass die Vorberei-tungszeiten zur Gänze in der Betreuungseinrichtung absolviert werden, wenn dort nicht ein-mal entsprechende Arbeitsplätze vorhanden sind. Und das sind nur zwei von vielen Unge-reimtheiten, die dieser vorliegende Entwurf beinhaltet“, betont Schwarz-Stine.

Fazit: Für die ARGE, die steiermarkweit in Summe mehr als 6000 Beschäftigte aus diesem Bereich vertritt, – federführend mit an Bord sind die Gewerkschaften younion und GPA-djp, die VertreterInnen der konfessionellen Kinderbetreuungseinrichtungen und jene der privaten Träger (z.B. Wiki, Volkshilfe) – gibt es für diesen vorliegenden Entwurf nur eine Lösung:
Zurück an den Start! „Mit punktuellen Nachverhandlungen ist es nicht getan, wir fordern einen neuen Gesetzesentwurf, der gemeinsam mit der ARGE und den Interessensvertretun-gen unter Einbindung der bisherigen Forderungen zur Qualitätsverbesserung von und für die Betroffenen erarbeitet wird!“, so Ledinksi und Schwarz-Stine abschließend.

Artikel weiterempfehlen

Impressum

Österreichischer Gewerkschaftsbund

Datenschutz

Newsletterauswahl

Der younion-Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name