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Pflege: Türkis-Grünes Worthülsenprogramm mit Inhalt füllen!

Geplante „Attraktivierung" der Pflegeberufe kann nur über faire Gehälter und Arbeitsbedingungen funktionieren. LH Stelzer ist jetzt gefordert!

„In Sachen Pflege ist das türkis-grüne Regierungsprogramm bisher leider eine Enttäuschung“, sagt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion Oberösterreich, Christian Jedinger. Zwar ist von einer „Attraktivierung des Berufsbilds“ die Rede, doch die dafür notwendigen Maßnahmen fehlen völlig. Stattdessen wird nur eine „Imagekampagne“ erwähnt. „Um das Image dieser Berufe zu verbessern, braucht es aber keine durchgestylten Marketingkampagnen, sondern endlich faire Bezahlung und attraktive Arbeitsbedingungen“, stellt Jedinger klar. Großer Handlungsbedarf besteht bei den Personalschlüsseln. Die KollegInnen in den Gesundheits- und Pflegeberufen müssen endlich mehr Zeit bekommen, sich um die PatientInnen und zu Pflegenden kümmern zu können. „Denn genau aus diesem Antrieb heraus ergreifen Menschen diese Berufe“, so Jedinger.

Völlig in die falsche Richtung geht das Vorhaben, alle Pflegeberufe in die Mangelberufsliste aufzunehmen und somit Kräfte aus dem Nicht-EU-Ausland anzuwerben. Die Erhebung im „Register der Gesundheitsberufe“ der Arbeiterkammer hat ergeben, dass es viele Menschen gibt, die zwar eine Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich abgeschlossen haben, aber nicht in diesem Berufsfeld tätig sind. „Erst gilt es, mit fairen Bedingungen hier in Österreich das Fachkräfte-Potenzial zu heben, bevor man daran denken kann, Arbeitskräfte aus fernen Ländern anzuwerben“, sagt Jedinger.

Stelzer muss konkrete Taten folgen lassen
In Oberösterreich liegt es nun an Landeshauptmann Thomas Stelzer, auf die türkis-grünen Worthülsen konkrete Taten folgen zu lassen. „Wenn ein echtes Interesse daran besteht, die Gesundheits- und Pflegeberufe attraktiver zu machen, kann Stelzer ein Zeichen setzen und das mit den Gewerkschaften umsetzen“, mahnt Jedinger zu einer raschen Fortführung der laufenden Pflegeverhandlungen.

Die Forderungen der Gewerkschaften haben GÖD, GPA-djp, vida und younion bereits am 20. November 2018 in einem Brief an den Landeshauptmann formuliert. Sie umfassen unter anderem finanzielle Besserstellung für diplomierte medizinisch-technische Fachkräfte sowie klinische SozialarbeiterInnen, eine Neueinreihung der neuen Berufsgruppen der diplomierten Gesundheits- und Pflegekräfte, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz. Weiters werden Verbesserungen der Personalausstattung und der Rahmenbedingungen für den Dienstbetrieb gefordert sowie eine Attraktivierung der Ausbildung und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
 

 

 

 

 

 

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