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Privatisierung des Altenheims Grünburg verhindert

Druck von younion Oberösterreich und den betroffenen Senioren ließ die Gemeinde von einem Verkauf an einen französischen Konzern absehen

Wie Medienberichten zu entnehmen war, wollte die Gemeinde Grünburg, namentlich Bürgermeister Gerald Augustin, einen Verkauf des Alten- und Pflegeheims an Senecura, Tochterunternehmen des französischen Orpea-Konzerns, durchsetzen. Nachdem die younion_Die Daseinsgewerkschaft eine Privatisierung des Heims scharf kritisiert hat und auch die Bewohner diese abgelehnt haben, hat der Bürgermeister eingelenkt. Die OÖNachrichten berichten in ihrer Dienstag-Ausgabe, dass Augustin die Gespräche mit Senecura abgebrochen hat.
Kostendruck nicht auf Beschäftigte abwälzen
„Alten- und Pflegeheime zu privatisieren, ist der völlig falsche Weg. Deshalb sind wir sehr froh, dazu beigetragen zu haben, dass das Heim in Grünburg weiter in öffentlicher Hand bleibt“, sagt Christian Jedinger,geschäftsführender Landesvorsitzender der younion_Die Daseinsgewerkschaft.                                                                                                                                           „In der Pflege nur gewinnorientiert zu arbeiten, bedeutet, den Kostendruck auf die Beschäftigten abzuwälzen“, so Jedinger weiter. Es ist zu befürchten, dass es durch einen privaten Träger spätestens mittelfristig zu deutlichen dienstrechtlichen Verschlechterungen für die Beschäftigten kommen wird. „Die Versprechungen bezüglich Entlohnung und Arbeitsplatz-Sicherheit, die den DienstnehmerInnen in Grünburg gegeben wurden, waren äußerst fragwürdig“, sagt Jedinger. Der Fall der Seniorenresidenz Kursana in Linz, die 2018 geschlossen wurde, sollte ein warnendes Beispiel sein, welche Folgen Privatisierungen in der Pflege haben können.
Stelzer muss endlich zu Verhandlungen bereit sein
Das Argument, dass es für Gemeinden schwierig ist, geeignetes Personal für die Alten- und Pflegeheime zu finden, ist nachvollziehbar. Auch Grünburgs Bürgermeister hat in dem OÖN-Bericht auf dieses Problem hingewiesen. „Genau deswegen haben wir schon im November gemeinsam mit den Gewerkschaften GÖD, GPA-djp und vida den Landeshauptmann zu Verhandlungen über die Rahmenbedingungen in den Pflegeberufen aufgefordert. Wir wollen attraktive Angebote für den Einstieg in diese Berufe schaffen. Leider verweigert LH Stelzer nach wie vor das Gespräch“, erklärt Jedinger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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