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Diskussionsveranstaltung in der AK Braunau

Braunau braucht mehr KindergartenpädagogInnen

Leerstehende Berufsschule wäre ideal für Bildungsstätte

Dass im Bezirk Braunau ein Mangel an KindergartenpädagogInnen herrscht, wird immer mehr zum Problem. Darüber waren sich der gf. Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion, Christian Jedinger, die Frauenvorsitzende der younion Oberösterreich, Karin Decker und der younion-Bezirksvorsitzende Heinz van Dyck bei einer Diskussionsveranstaltung in der Arbeiterkammer Braunau einig.
„Um auf das Problem aufmerksam zu machen, ist eine Zusammenarbeit aller Gemeinden im Bezirk Braunau notwendig. Eine Gemeinde alleine wird nichts bewirken“, ist auch der stellvertrende Leiter des AMS Braunau, Stefan Seilinger, überzeugt.

„Mehr Ausbildungsstätten“
Genau aus diesem Grund kündigten Jedinger und Decker diesbezüglich Gespräche sowohl mit dem Städte- als auch dem Gemeindebund an. „Wir brauchen mehr oder größere Ausbildungsstätten, damit wir mehr Menschen zu Elementarpädagoginnen und -pädagogen ausbilden können“, stellte younion-Vorsitzender Jedinger fest.
In Braunau würde sich für so eine Ausbildungsstätte die leerstehende Berufsschule eignen. Bezirksvorsitzender Heinz van Dyck hat deswegen bereits das Gespräch mit dem Braunauer Bürgermeister Johannes Waidbacher gesucht. „Er hat uns mitgeteilt, dass das durch die Nähe der Ausbildungsstätte in Ried nicht einfach wird und die Entscheidung beim Bund liegt – für uns ist das nicht befriedigend“, berichtete van Dyck. Jährlich werden derzeit nur zwei Klassen ausgebildet, mehr Platz steht nicht zur Verfügung.

Teilzeitjobs für Junge oft unattraktiv
Dadurch ist klar, dass der Mangel mit den derzeitigen Voraussetzungen nicht behoben werden kann, noch dazu wo nur 60 Prozent der Ausgebildeten dann wirklich in dem erlernten Job arbeiten.
Frauenvorsitzende Karin Decker wies darauf hin, dass es wichtig sei, mehr Vollzeitjobs seitens der Gemeinden anzubieten: „Für viele junge Leute sind Teilzeitjobs mit oft nur 20 Stunden unattraktiv.“

Weg vom „Tantenklischee“
Für Jedinger und Decker müsse auch das Berufsbild der KindergartenpädagogInnen attraktiviert werden: „Wir müssen endlich weg vom Tantenklischee. Durch Besuche in Schulen, Infoveranstaltungen mit AMS und Dienstgebern sowie Bewerbung in den Medien muss der Beruf als modern und attraktiv vorgestellt werden.“

Braunau, 23. Jänner 2019
Rückfragen:
Stefan Fröhlich
ÖGB Oberösterreich
Kommunikation
Mobil.:  0664/6145123
mailto:  stefan.froehlich@oegb.at

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