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younion: Neues Pflegegesetz ist Irrweg

Beim Pflegepersonal brodelt es. Grund ist das neue Gesundheits- und Krankenpflegegesetz. Es sieht gravierende Änderungen vor.

Besonders kritisch wird dabei die Schaffung einer dritten Berufsgruppe in der Pflege gesehen. „Die Idee einer kürzeren Ausbildung bei gleichzeitig erweitertem Tätigkeitsprofil für die Pflegefachassistenz ist keine Errungenschaft! Wir verstehen einfach nicht, wie ein Ministerium, das Gesundheit und Belange der Frauen vereint, den Grundstein für diesen Irrweg legen kann.“, sagt Christa Hörmann, Bundesfrauenvorsitzende der younion _ Die Daseinsgewerkschaft und diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester.

Roul Maszar, stellvertretender Vorsitzender der younion Hauptgruppe II: „Klar ist, dass die zukünftige akademische Pflege und aktuell der gehobener Dienst gleichgehalten sind. Angst- und Geschäftemacherei mit jenen MitarbeiterInnen, die bereits seit vielen Jahren engagiert und kompetent Dienst versehen, lehnen wir ab. Wir erwarten uns von der Dienstgeberseite ein klares Bekenntnis, dass die MitarbeiterInnen des gehobenen Dienstes die gleichen Voraussetzungen bei Fortbildungen, Karrierechancen, Bewerbungen oder Anstellungen gegenüber den FachhochschulabsolventInnen haben.“

Die younion Hauptgruppe II fordert, dass die Akademisierungsprogramme für bereits diplomiertes Personal billiger und kürzer werden. „Zwei Jahre Universität, Semesterkosten von 2000 Euro und mehr, damit ich dann eine akademisierte Pflegeperson bin – obwohl man bereits viele Jahre als diplomierte Fachkraft tätig war? Das steht in keiner Relation zur beruflichen Realität. Bereits heute übernehmen Pflegebedienstete unter dem Schlagwort „mitverantwortlicher Tätigkeitsbereich“ immer mehr Aufgaben von Ärztinnen. Kein ECTS-Punktesystem spiegelt wieder, was diese Menschen bereits täglich leisten“, so Roul Maszar.

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