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Gemeinsam für eine Lehrlingoffensive

Schluss mit Parteipolitik, jetzt heißt es Verantwortung zeigen
 
 

 

 

Bis zu 10.000 Lehrstellen fehlen in Österreich durch die Corona-Krise. Eine ganze Generation steht ohne jede Perspektive da. „Das hat dramatische Auswirkungen“, sagt Richard Tiefenbacher, Vorsitzender der YOUNG younion. „Es geht nicht einfach um Jugendarbeitslosigkeit, es geht um verzweifelte Familien, es geht um fehlende Fachkräfte in der Zukunft.“

Dabei gibt es ein klares Konzept, um die Situation zu entschärfen. Städte und Gemeinden sollen einspringen und Ausbildungsplätze schaffen. „Die Bereitschaft der Gemeinden ist da, wie ein gemeinsamer Brief von BürgermeisterInnen an die Bundesregierung zeigt. Was jetzt fehlt, ist die Finanzierung“, sagt Tiefenbacher.

Denn alleine schaffen es Österreichs Städte und Gemeinden nicht. Sie verlieren durch Corona ohnehin bis zu 2,2 Milliarden Euro. Die „Gemeindemilliarde“ der Regierung ist ein erster wichtiger Schritt, doch sie hat einen Haken. Denn damit eine Gemeinde einen Zuschuss vom Bund bekommt, muss sie selbst die gleiche Summe bereitstellen.

Das hat bereits zu Kritik von BürgermeisterInnen geführt. Und das aus allen Parteien. So hat zum Beispiel Kurt Fischer, Bürgermeister der Marktgemeinde Lustenau in Vorarlberg, in einem ZIB2-Interview weitere große Pakete für Gemeinden eingefordert. Er berichtete auch von Gemeinden, die es kaum schaffen den laufenden Aufwand zu finanzieren. Er mahnte außerdem zu schneller Hilfe.

„Parteipolitik darf keine Rolle spielen, schon gar nicht in Krisen-Zeiten. Die Bundesregierung muss zu ihrem Wort stehen und Verantwortung zeigen. Der Bundeskanzler hat klar gesagt, dass er alles Menschenmögliche tun will, um Arbeitslosigkeit zu verhindern, koste es was wolle. Er muss sein Versprechen erfüllen und sich endlich um Jugendliche und die Gemeinden kümmern“, sagt Bundesjugendreferent Daniel Waidinger abschließend.

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