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Neuer Vorsitzender in Vorarlberg

Neben Personalentscheidungen stellte die Landeskonferenz der younion Vorarlberg auch inhaltliche Weichen. Gefordert werden u. a. Verbesserungen im Dienstnehmerschutz, eine Gehaltsreform und eine Stärkung der Personalvertretungen in den Gemeinden.

„Wir wollen nicht länger Betriebsräte zweiter Klasse sein“, bringt es der neue Landesvorsitzende Thomas Kelterer auf den Punkt. Es werde immer schwerer, die Interessen der Gemeindeangestellten zu vertreten. Dies liege zum einen an fehlenden rechtlichen Möglichkeiten, vielfach aber auch am mangelhaften Vollzug des Personalvertretungsgesetzes.

Im Bereich des Dienstnehmerschutzes gelten grundsätzlich zwar dieselben Bestimmungen wie für den Privatbereich, „nur fehlen bei uns die Möglichkeiten der Kontrolle und der Durchsetzung,“ merkt Kelterer an und berichtet, dass die younion zu den verschiedenen Forderungen der Gewerkschaft bereits Gespräche mit Gemeindeverband und Landesregierung aufgenommen hat.

„Das im Jahre 2005 beschlossene Gehaltssystem ist zwischenzeitlich in die Jahre gekommen. Die Gehaltsentwicklung hat in vielen Bereichen nicht mit anderen Branchen mitgehalten,“ sieht Kelterer dringenden Handlungsbedarf, um den Vorarlberger Gemeindedienst wieder attraktiver zu machen.

Großer Dank an Wolfgang Stoppel

Wolfgang Stoppel war seit 2004 Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten in Vorarlberg und übte diese Funktion ab 2009 hauptamtlich aus, er geht demnächst in Altersteilzeit.

In den letzten zehn Jahren konnte die younion _ Vorarlberg die Zahl ihrer Mitglieder um 536 steigern.

Ende Oktober 2019 wurde ein Höchststand von 2.773 Mitgliedern verzeichnet. Rund 70% davon sind Frauen.

Durch die Gehaltsverhandlungen, die die younion _ Vorarlberg jährlich für die Vorarlberger Gemeindebediensteten führt, konnte in den letzten Jahren durchschnittlich ein jährlicher Reallohnzuwachs von 0,7 % erkämpft werden.

„Weitere Meilensteine in meiner Tätigkeit waren das Gemeindeangestelltengesetz 2005 und in weiterer Folge zahlreiche Verbesserungen, die wir durchsetzen konnten. Zuletzt etwa das Kindergarten-Paket, das die Rahmenbedingungen für diese Berufsgruppe deutlich verbesserte,“ berichtete Stoppel.

Der neue Vositzende

Thomas Kelterer

  • Obmann der Personalvertretung der Stadt Feldkirch
  • Jahrgang 1963, Bautechniker, verheiratet, drei Kinder
  • Seit 1990 Angestellter der Stadt Feldkirch, seit 1991 Personalvertreter, seit 2006 Obmann, seit 2009 im Landesvorstand der Gewerkschaft, seit 2014 Mitglied im Präsidium

 

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