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Neos offenbaren mal wieder ihre Unwissenheit

„Keine politischen Spielchen auf dem Rücken der KAV-Beschäftigten!“

„Mit Unwissenheit und falschen Behauptungen verunsichern die Wiener Neos wieder einmal die KAV-Beschäftigten. Wer sich einfache Antworten auf komplexe Zusammenhänge wünscht, ist aber bei der Diskussion um die neue Besoldungsreform fehl am Platz“, sagte heute, Dienstag, der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) in der Hauptgruppe II der Gewerkschaft younion, Kurt Felber.

„Mit pauschalen Behauptungen über die Nachteile des alten Systems lässt sich zwar gut Stimmung machen, aber keine verantwortungsvolle Politik“, stellte Felber klar. Für die Verantwortlichen der Hauptgruppe II ist der Versuch, mit Gesundheitsthemen Politik zu machen, zwar nichts Neues. Aber vor den neuesten Behauptungen der Neos möchten die FSG Personalvertreter und Gewerkschaftsfunktionäre im Wiener KAV ausdrücklich warnen. Felber: „Es ist wirklich unfassbar, wie dreist sich die Neos ein solch hochsensibles Thema herauspicken und auf dem Rücken der KAV-Beschäftigten ihre politischen Spielchen treiben. Es macht mich wütend und traurig, wie die Neos unsere KAV-Beschäftigten benutzen und hier falsche Behauptungen in die Welt gesetzt werden.“

Anders als von den Neos behauptet, wollen langgediente Beschäftige nicht in das Besoldungssystem wechseln. Gerade die langgedienten Beschäftigten wollen im alten Besoldungssystem verbleiben – denn ganz individuell haben sie da die besseren Bedingungen.

Die FSG/Hauptgruppe II fordert seit der Einführung der Besoldung Neu für alle KAV-Beschäftigten eine rechtssichere und vor allem freiwillige Möglichkeit zum Wechsel in das neue Besoldungssystem nach gründlicher individueller Beratung – auch wenn dieser Wechsel nicht von allen Mitarbeitern gewünscht ist. Im starken Kontrast zu den Behauptungen der Neos steht, dass der Wechsel ins neue Besoldungssystem nur für Beschäftigte attraktiv ist, die erst seit kurzem im KAV beschäftigt sind. Zudem sind in bestimmten Sonderbereichen (wie z.B. in der Intensivpflege) die Einstiegsgehälter im neuen System deutlich gestiegen. So kommen gerade aus diesen Bereichen vermehrt Stimmen die eine sofortige Möglichkeit zum Wechsel ins neue System einfordern.

„Wir haben gemeinsam mit Vertretern der Stadt Wien die Bedingungen der neuen Besoldungsreform verhandelt. Und diese Reform ist wirklich ein Meilenstein für alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im KAV“, erklärte Felber. Zentral sind die deutlich erhöhten Bezüge für neue Mitarbeiter und die Abkehr vom bisherigen Senioritätsprinzip, hin zu einer stärkeren Berücksichtigung von Vorerfahrungen und konkreten Kompetenzen. Damit wird insbesondere die junge Generation gefördert und die Berufswahl für eine Tätigkeit im Gesundheitsbereich, wo akuter Fachkräftemangel herrscht, um ein Vielfaches attraktiver gemacht. Parallel arbeitet die Gewerkschaft daran, die Besoldung und Arbeitsbedingungen des langgedienten Personals weiter zu verbessern. Zum Beispiel durch Regelungen zur Altersteilzeit, Regelungen des Urlaubs und konkret durch Erhöhung der Besoldung im alten System.

Felber: „Zur Beurteilung der Vor- und Nachteile des alten oder neuen Besoldungssystems sind pauschale Aussagen gefährlich. Entscheidend sind die individuellen Voraussetzungen eines jeden einzelnen Beschäftigten. Die Mitarbeiter müssen sich fragen: Wie lange bin ich beschäftigt, welche Zulagen habe ich, verändert sich mein Urlaubs- oder Pensionsanspruch und vieles, vieles mehr. Wir wollen, dass die Menschen auf diese Fragen rechtssichere Antworten finden – ohne Druck, ohne politische Meinungsmache, aber mit professioneller Beratung!“

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