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12-Stunden-Protest des ÖGB

Vor der IV fordern die Gewerkschaften einen Ausgleich für den 12-Stunden-Tag

„Dieses Gesetz bringt keine einzige Verbesserung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte ÖGB Präsident Wolfgang Katzian, anlässlich des 12-Stunden-Protests am 12. Oktober gegen den 12-Stunden-Arbeitstag vor dem Haus der Industrie in Wien. „Wir bleiben dabei: Das neue Arbeitszeitgesetz ist ein schlechtes Gesetz. Jetzt muss die Wirtschaft Branche für Branche die Auswirkungen abfedern, die das Gesetz auf Einkommen, Gesundheit und Freizeit der ArbeitnehmerInnen hat! Unser Ziel ist ein gutes Leben für alle!“ Die Regierung und ihre Großspender aus der Wirtschaft müssen halten, was sie versprochen haben, verweist der ÖGB-Präsident auf die 4-Tage-Woche und eine echte Freiwilligkeit. „Beides wurde vielfach versprochen und bis heute nicht eingelöst.“

Bis zum 12. Oktober waren die Arbeitgeber aufgefordert, sich zur von der Gewerkschaft geforderten Sonder-Kollektivvertrags-Runde zu äußern. Notwendig wurde diese außertourliche Verhandlungsrunde wegen des von der Regierung in einer Nacht und Nebel-Aktion durchgezogenen Gesetzes zum 12-Stunden-Tag und zur 60-Stunden-Woche. „Abgesehen von jenen Branchen, in denen bereits Verhandlungen laufen, haben wir ablehnende wie auch positive Rückmeldungen erhalten. In vielen Fällen gab es gar keine Rückmeldung – und deshalb stehen wir heute hier vor dem Haus der Industrie. Also genau an jenem Ort, wo die Besteller dieses Gesetz sitzen“, führt Katzian aus und verweist darauf, dass der 12-Stunden-Tag eine lange Forderung der IV ist. „Die IV hat ihre Partner in der Regierung dazu gebracht, dieses Gesetz umzusetzen. Sie soll jetzt ihre Partner in der Wirtschaft mit gleichem Elan dazu bringen, einem Ausgleich für den 12-Stunden-Tag nicht im Wege zu stehen“, so der ÖGB-Präsident.

Resümee des ÖGB-Präsidenten

Auch der Kurier hat über den 12-Stunden-Protest des ÖGB berichtet:
ÖGB: 12-Stunden-Protest gegen 12-Stunden-Tag

 

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