Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie unter den Algemeinen Nutzunsbedingungen. Allgemeine Nutzungsbedingungen
younion

E-Mail: info@younion.at
Hotline (01) 313 16 / 8300
Vom Handy: *900

Twitter

Hohe Zufriedenheit mit Dienstleistungen

"Für ein neues Miteinander" lautet das Motto des 68. Städtetages in Feldkirch in Vorarlberg und einmal mehr geht es um die wichtigsten Bereiche des sozialen Zusammenhalts auf kommunaler Ebene. Rund 1.000 Gäste, darunter zahlreiche BürgermeisterInnen aus dem In- und Ausland, treffen beim Städtetag zusammen. younion _ Die Daseinsgewerkschaft ist mit einem eigenen Stand vertreten.

Die Leistungen der Städte werden durch die Bevölkerung sehr geschätzt und tragen wesentlich zum Vertrauen in die kommunalen VerantwortungsträgerInnen bei, das bestätigen einmal mehr die Ergebnisse des „SORA-Städtebarometer“.

Demnach wird die Lebensqualität am Wohnort von der Bevölkerung als sehr hoch eingeschätzt. Fast neun von zehn Befragten (88 Prozent) geben an, dass ihre Wohngemeinde eine hohe Lebensqualität bietet. Dieser Wert ist auch in den letzten Jahren konstant auf hohem Niveau über 85 Prozent gelegen.

Auch die Zufriedenheit mit den städtischen Dienstleistungen ist stabil – jeweils neun von zehn Befragten – sind  mit der Trinkwasserversorgung (94 Prozent), der Müllentsorgung (91 Prozent) oder Abwasserentsorgung (90 Prozent) zufrieden bzw. sehr zufrieden. Hoch ist auch die Zufriedenheit mit der Nahversorgung im Wohngebiet (85 Prozent) mit den Gesundheitseinrichtungen (79 Prozent).

Ganz deutlich bekennen sich die ÖsterreicherInnen zur Versorgung durch die öffentliche Hand: drei Viertel der Befragten geben an, dass kommunale Dienstleistungen nicht an private AnbieterInnen ausgelagert werden sollten. Besonders wichtig ist diese bei der Trinkwasserversorgung (94 Prozent)

Acht von zehn Befragten erleben die eigene Wohngemeinde als kinderfreundlich und sauber (84 Prozent), umweltfreundlich (82 Prozent) und als weltoffen (81 Prozent).

Bundespräsident Alexander Van der Bellen nannte in seiner Eröffnungsrede vier Punkte: die Europäische Union und ihre Zukunft, die Klimakrise, die Digitalisierung sowie Wirtschaft und Politik.

Zu Europa sagte er, dass China in wenigen Jahren mit seinem Sozialprodukt die USA überholen werde. Die Frage sei, wie die USA reagieren werden und wie Russland damit umgehen werde. Wichtig sei daher eine gemeinsame europäische Außenpolitik. In einigen europäischen Ländern sei der “kleinkarierte Nationalismus wieder en vogue”, die EU sei aber “keine Selbstverständlichkeit, der Brexit ist passiert”.

Van der Bellen: “Ich sehe die Notwendigkeit eines neuen Miteinanders.”    Als größte Herausforderung bezeichnete der Bundespräsident die “Klimakrise” und fragte: “Tun wir genug?” Gefordert seien wir alle.

“Wie wird die Welt in zehn, zwanzig Jahren aussehen”, fragte Van der Bellen beim Thema Digitalisierung. Als Beispiel nannte er den Hamburger Hafen, der 24 Stunden vollautomatisch laufe und “keinen Menschen mehr braucht”. Außerdem sei Estland “Europameister der Digitalisierung”. Vieles, wie etwa der Gang zum Finanzamt, würden bereits mit einer Karte funktionieren. Doch dürften “Daten nicht in falsche Hände” geraten, denn dann “hört sich der politische Widerstand auf”.

Zu Wirtschaft und Politik sagte er, dass es darauf ankäme, wie die Fragen gestellt würden. Als Beispiel nannte er Interviews, die in Deutschland und Frankreich geführt wurden. Hier antworteten die BürgerInnen auf die Frage “Was ist das größte Problem?” mit “Migration”. Bei Problemen in ihrem eigenem Alltag antworteten sie hingegen mit Jobsicherheit oder Einkommen.

Laut Van der Bellen könnte das Problem sein, dass sich die “Politik von den Problemen der Menschen zurückgezogen” habe. “Gegen die politische Verlassenheit muss etwas getan werden”, so der Bundespräsident abschließend.

Artikel weiterempfehlen

Impressum

Österreichischer Gewerkschaftsbund

Newsletterauswahl

Der younion-Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name