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younion-Kattnig: Neue Studie zu Sozialstaat beweist Wichtigkeit von Investitionen

Gesundheit, Bildung und Infrastruktur dürften nicht kaputt gespart werden

„Die neue Studie zum Standortfaktor Sozialstaat beweist einmal mehr, wie wichtig und lohnend Investitionen in Gesundheit, Bildung und Infrastruktur sind. Das macht sich in der Kaufkraft und der Beschäftigung doppelt und dreifach bezahlt und fördert den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, erklärte heute, Donnerstag, Thomas Kattnig, Mitglied des Bundespräsidiums der younion _ Die Daseinsgewerkschaft.

„Dass der Sozialstaat laut Erkenntnissen der Studie, die heute von der AK präsentiert wurde, ein wichtiger positiver Faktor für den Wirtschaftsstandort ist, kommt für uns nicht überraschend“, stellte Kattnig klar. Der Sozialstaat kurbelt die Volkswirtschaft an und dient der Wertschöpfung. „Keinesfalls darf der Sozialstaat einem gekürzten Budget oder einem Sparpaket zum Opfer fallen. Das wäre genau der falsche Weg, wie die Zahlen und Fakten der ExpertInnen jetzt ja auch Schwarz auf Weiß beweisen. Wer das leugnet, handelt kurzsichtig und fahrlässig“, sagte Kattnig.

Am Zug ist nun auch die EU-Kommission, die entsprechende Rahmenbedingungen für Zukunftsinvestitionen schaffen muss. Kattnig: „Für die Mitgliedstaaten muss es bei Zukunftsinvestitionen klare Regeln geben. Wir brauchen kein Diktat der leeren Kassen, sondern praxistaugliche Rahmenbedingungen. Mit der neuen Studie im Gepäck ist spätestens jetzt klar, dass ein gesunder Sozialstaat mit seinen Leistungen die Wettbewerbsfähigkeit, die Standortqualität und die Krisensicherheit von Staaten fördert. Die Einführung der „Goldenen Investitionsregel“, die Zukunftsinvestitionen in Gesundheit, Soziale Dienstleistungen, Bildung und Infrastrukturaus der strengen fiskalpolitischen Steuerung ausnimmt, schafft die dringend notwendigen Handlungsspielräume. “

Besonderen Wert legen die VerfasserInnen der Studie auf die positiven Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und den Pflegesektor. „Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger muss für die Gesellschaft ebenso Priorität haben wie die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit auch im höheren Alter. Wer in den Sozialstaat investiert, investiert in die Zukunft“, schloss Kattnig.

 

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