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Wir wollen "Anders Handeln"

2014 wurde die Plattform TTIP STOPPEN gegründet. Mit großem Erfolg! TTIP, das Transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und der USA, wurde auf Eis gelegt. Nun wird aus TTIP STOPPEN die neue Plattform Anders Handeln. younion _ Die Daseinsgewerkschaft ist Mit-Initiator.

Die Zukunft der EU Handelspolitik: More of the same

Während der breite Widerstand gegen neoliberale Handels- und Investitionsabkommen weltweit wächst, versuchen die Regierungen vieler Länder weiterhin die neoliberale Handelsagenda voranzutreiben – so auch die EU-Kommission mit den EU-Mitgliedsländern. Die Inhalte bleiben unverändert: Sonderklagerechten für Konzerne, regulatorische Zusammenarbeit, weitere Marktöffnung und die Festschreibung von Deregulierungen. Dabei ist ihnen jede Form von Abkommen recht – bilateral, regional oder plurilateral.

Für 2018 plant die EU-Kommission in typischer Geheimhaltungsmanier sämtliche Abkommen (u.a. EU-Japan, EU- Mercorsur, EU-Singapur) durchzufechten und weitere Abkommen sowie die Etablierung eines internationalen Konzerngerichtshofs zu erwirken. Die neue österreichische Regierung hat zudem klar gemacht, dass auch sie so rasch wie möglich das CETA-Abkommen ratifizieren will.

Vom Widerstand gegen TTIP zu Anders Handeln

Um den  bisherigen Widerstand verstärkt fortzuführen, wird Anfang März die neue Plattform „Anders Handeln - Globalisierung gerecht gestalten“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Alternativen zur neoliberalen Agenda in den Vordergrund zu stellen, aus dieser Perspektive heraus Kritik an den aktuellen Handelsabkommen zu formulieren und vor allem die allgemeine Ablehnung einer breiten Masse gegenüber dieser ungerechten Politik aufzuzeigen.

Sonderklagerechte für Konzerne und Eingriffe in die öffentliche Daseinsvorsorge sind grundsätzlich abzulehnen!

Für eine solidarische und emanzipatorische Handelspolitik, die Mensch und Umwelt ins Zentrum stellt, ist die Etablierung von verbindlichen Regeln für Konzerne mittels eines UN-Vertrages unumgänglich: bisherige Erfahrungen zeigen, dass die Aktivitäten transnationaler Konzerne immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden führen.

Vom Exportweltmeister zu einer solidarischen Handelspolitik

Eine solidarische Handelspolitik kann und soll mittels Handelsabkommen zu immer gerechteren Arbeitsverhältnissen überall auf der Welt führen anstatt Lohndumping und Ausbeutung voranzutreiben sowie einen sorgsamen Umgang mit Natur und Klima ermöglichen.

Voraussetzung für eine solche Handels- und Investitionspolitik ist ein demokratischer Prozess, der alle AkteurInnen beteiligt und Gewerkschaften und Zivilgesellschaft einbindet – Geheimverhandlungen an den Parlamenten vorbei darf es nicht mehr geben!

Die neue Palltform Anders Handeln

Mit Anders Handeln wollen wir unsere Kritik an der aktuellen Handels- und Investitionspolitik von jener, die aus dem rechten Lager kommt, sichtbar unterscheiden: Unsere Vision ist die Gestaltung einer solidarischen Wirtschaft mit dem Ziel, ein gutes Leben für alle zu ermöglichen und die Grundlagen der Natur zu erhalten. Und das unterscheidet uns ganz fundamental von den „Amerika zuerst“ oder „Exportweltmeister“-Ansagen von Trump, Merkel und Co., für die letztlich immer nur der Vorteil für die eigene Wirtschaft beziehungsweise die eigenen Konzerne relevant und handlungsanleitend ist.

Die Visionen und Alternativen, für die wir kämpfen, wurden und werden gemeinsam von vielen sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen in allen Regionen der Welt erarbeitet. Sei auch du dabei. Werde Teil dieser neuen Plattform!

Alle Informationen gibt´s ab 12. März unter: www.andershandeln.at

​Oder kommen Sie zum Präsentations-Fest am 12. März ins Wiener WUK (Währinger Straße 59; von 17:00 - 22:00 Uhr). Der Eintritt ist frei!

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