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Kinder in Kindergarten Hauptaufgabe sind die Kinder
Putzen der Lampe Aber "nebenbei" putzt Susanne Mandl ...
Bereitet die Jause zu ... Dann richtet sie Jause her ...
Räumt das Geschirr weg ... Macht das Geschirr ...
Waschmaschine befüllen Und kümmert sich um die Schmutzwäsche

Großartig! Schon 13.000 Unterschriften!

Mit unserer Kampagne "Herz braucht mehr" kämpfen wir für Niederösterreichs KinderbetreuerInnen. 13.000 Unterschriften haben wir bereits. Und wir sammeln weiter!

 

In den vergangenen Jahren ist der Arbeitsdruck auf die rund 3.000 KinderbetreuerInnen in Niederösterreich enorm gestiegen. Sie mussten immer mehr Aufgaben übernehmen. 

Die Liste der Tätigkeiten ist lang. Ganz oben stehen natürlich die Kinder. "Nebenbei" heißt es aber sauber machen, wickeln, beim Anziehen helfen, Jause machen, Mittagessen vorbereiten, Elternwünsche entgegennehmen, Blumen pflegen, in einigen Fällen Schnee räumen, Bestellungen aufgeben, auf Ausflüge begleiten und Feste vorbereiten.

Wir fordern für Niederösterreichs KinderbetreuerInnen:

  • Qualitative und quantitative Verbesserung der Ausbildung
  • Schaffung von Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten
  • Schaffung eines klaren Berufsbildes
  • Bezahlung, die den Anforderungen auch gerecht wird

Bitte unterstützen auch Sie diese Forderungen!

>> Petition unterschreiben

Wir konnten mittlerweile mehr 10.000 Unterschriften sammeln! Bitte unterschreiben auch sie!

Der Arbeitsalltag

Um einen kurzen Einblick in den Arbeitsalltag von KinderbetreuerInnen zu geben, haben wir Susanne Mandl einen Tag lang begeleitet. Gleich zu Dienstbeginn um 7.30 Uhr in der Früh werden die ersten Kinder von ihr in Empfang genommen und getröstet, wenn sie traurig sind. Sind alle da, spielt Susanne Mandl mit der Gruppe.
Dann ist Zeit die Jause zu machen und anschließend den Boden zu wischen. Auch danach braucht die Pädagogin wieder Unterstützung.

Nach den Vorbereitungen auf das Mittagessen geht es mit dem Putzen weiter. Es gilt nicht nur den Gruppenraum, sondern auch den Waschraum, die Toiletten und den Wickelraum wieder sauber zu bekommen.
Schnell noch eine Ladung 
Wäsche in die Maschine stecken und dann zurück zu den Kindern. Mit ihnen verbringt Susanne Mandl die meiste Zeit. Schließlich ist der Kindergarten die erste Bildungseinrichtung, die die Kleinen besuchen.
Zum Abschied wird Susanne Mandl von einigen Kinder gedrückt. „Bis morgen“, flüstert sie ihnen zu.

800 Euro Pension

Susanne Mandl ist seit 23 Jahren Kinderbetreuerin in St. Pölten. Sie hat einen enormen Wandel miterlebt. Die Gemeindebedienstete: „Wir haben mittlerweile viele Nationen in unserem Haus. Das hat auch zu einem Wandel der Werte geführt. Außerdem ist die Erziehung der Kinder durch die Eltern anders geworden.“ - Verändert haben sich aber auch die Anforderungen an die KinderbetreuerInnen. Mandl: „Das Arbeitspensum wird immer mehr, dafür die Zeit immer weniger.“ Susanne Mandl hat ausgerechnet, was sie demnächst an Pension erhält: rund € 800.

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